Europaweite Zulassung als Crowdfunding-Dienstleister

Der Entwurf einer europäischen Verordnung (ECSP-VO)

Crowdfunding (Schwarmfinanzierung) hat sich bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der Start-up-Phase zunehmend als alternative Finanzierungsmöglichkeit gegenüber Bankkrediten etabliert. Um in bestimmten Fällen eine Prospektpflicht nach dem Vermögensanlagengesetz (VermAnlG) zu vermeiden, muss ein sog. Plattformbetreiber gem. § 2a VermAnlG eingeschaltet werden. Für Plattformbetreiber ist auf EU-Ebene eine Regulierung vorgesehen.

Mit der europäischen Lizenz wäre eine europaweite Geschäftstätigkeit des Plattformbetreibers durch einen sog. EU-Pass möglich. Dies sieht der Entwurf einer Verordnung für Europäische Crowdfunding-Dienstleister für Unternehmen vor (ECSP-VO).

Unser Partner, Dr. Ferdinand Unzicker, gibt in einem Gastbeitrag bei Cash.Online einen Überblick über den Entwurf der ECSP-VO, insbesondere zum Anwendungsbereich und zum Verhältnis europäisches | nationales Recht.

HINWEIS: Am 7. Oktober 2020 wurde die Verordnung (EU) 2020/1503 des Europäischen Parlaments und des Rates über Europäische Schwarmfinanzierungsdienstleister für Unternehmen und zur Änderung der Verordnung (EU) 2017/1129 und der Richtlinie (EU) 2019/1937 verabschiedet. Der Artikel für Cash.Online wurde vor diesem Zeitpunkt verfasst und beschäftigt sich daher inhaltlich insbesondere nicht mit der VO (EU) 2020/1503.